Berlin, 
20.02.2014

Künstlergespräch mit Hans Vent und Roland März

Wie wird einer Maler und was geht in seinem Kopf vor, wenn er malt und wenn er nicht malt? Noch bis zum 22. Februar 2014 ist in der neuen Vent-Ausstellung in der Galerie Forum Amalienpark eine repräsentative Auswahl von 47 Zeichnungen und farbigen Arbeiten auf Papier aus mehr als vier Jahrzehnten zu sehen.

Der Maler feiert am 13. Februar seinen 80. Geburtstag und zeigt zeitgleich in der Galerie der Berliner Graphikpresse ausgewählte Werke. Ausstellungen in der Galerie Zehdenick im August und in der Galerie Parterre zum Ende des Jubiläumsjahres werden folgen. So versteht sich das Künstlergespräch in der Galerie Forum Amalienpark am 20. Februar 2014 als übergreifender Impuls, mehr über Menschen und Ereignisse nachzudenken, die das Künstlerleben prägten, über Elementares und Wunderliches, Leichtes und Beschwerliches.

Vent setzt sich malerisch mit den Beziehungen der Menschen, den Grenzsituationen ihrer Gefühle und Zustände auseinander. Aber er porträtiert nicht, sondern er reduziert die Äußerlichkeiten der Figuren und führt das Menschsein auf elementare Bestandteile wie Physiognomie, Haltung und Gestik zurück.

 Was hat ihn beeinflusst, was geärgert und was gefreut? Wie kam sein Strandbild in den Palast der Republik und was sollte es danach in Weimar? Welche Menschen sind dem Maler bis heute wichtig, und was verbindet ihn mit seinem Freund, den Kunsthistoriker und Kurator Roland März, der bis 2004 wissenschaftlicher Mitarbeiter der Nationalgalerie war?

Das Gespräch mit Hans Vent und Roland März wird moderiert von Simone Tippach-Schneider.
 
Künstlergespräch am Donnerstag, den 20. Februar 2014, 19.00 Uhr

Galerie Forum Amalienpark
www.amalienpark.de
Breite Str. 2a
13187 Berlin

Öffnungszeiten
Di-Fr: 14–19 Uhr
Sa: 11–16 Uhr


Hans Vent, Kopf, 2013, Acryl auf Papier